Celesta Solaris

cinetic Sound-Sculpture generating Sounds by Sun Intensity

Kuhrpark Lüneburg 2000, Oper Air Museum Hitzacker 1999, Oper Air Museum, Kikeberg Rosengarten 1998, Sculpture Park of the City of Wolfsburg Wolfsburg, September 1997

Die Klangskulptur Celesta Solaris besteht aus einem aufrechtstehendem, schwarzer Quader aus Blech (3 m x 1,30 m x 0,40m). In der Vorderseite ist ein Klappsitz eingearbeitet. Im abgeflachten Deckel befinden sich unter einer Glasscheibe Solarmodule, die im Inneren befindliche Solarmotoren antreiben. Hier sind auch die verschiedene Klangerzeuger installiert, die je nach Lichtintensität in variierender Dynamik von um die Achsen der Motoren befestigten Fäden angeschlagen werden. Die Klangerzeuger bestehen aus unterschiedlichen Metallen verschiedener Stärken wie Silber, Messing und Blech, die Ihren Körperklang direkt durch die Blechwand übertragen. Der Quader bildet den Resonanzkörper dieser Klangressourcen. Zudem werden auch akustische Klänge durch Felltrommeln, freihängende Zimbeln und Joghurtbecher und Dosen erzeugt. Die Materialien sind so gewählt, daß sie im Zuammenklang ein bewußt gestaltetes und aufeinander abgestimmtes Klangereignis ergeben. Wird der Sitz hinuntergeklappt, wird der Kontakt zwischen Modulen und Motoren hergestellt. Der Betrachter kann nun platznehmen und dem ostinaten, sich je nach Sonnenintensität verändernden Vibrationen und Klängen, hingeben.