Neophonie – Deckenbeleuchtung als selbstspielendes Instrument

Künstlerische Intervention U-Bahn Berlin Alexanderplatz Bahngleis der U8 zur U5

Bestandteil der Installation ist die den Raum durchziehende Leuchtstoffröhrenleiste mit 16 Leuchtkästen. Durch eine bewusst herbeigeführte Fehlschaltung wird ein unregelmäßiges Flackern der Leuchtstoffröhren generiert. Der dadurch entstehende unregelmäßige Lichtrhythmus spiegelt sich an der gekachelten Wand wieder. Die durch die Fehlschaltungen entstehenden Schaltgeräusche werden von 16 Mikrophonkapseln abgenommen und durch 16 keine Verstärkerelemente und 16 Druckkammerlautsprecher hörbar gemacht. Die Lautsprecher werden den einzelnen Leuchtkästen zugeordnet und an der Decke zwischen Leuchtkasten und Wand angebracht. Sie werden mit der Schallöffnung gegen die Wand ausgerichtet.

3_speeker 1/9 U-Bahn Berlin Alexanderplatz Bahngleis der U8 zur U5