Size: 50cm x 70cm
Material: Mixed media, mp3-player, spreaker.
Size: 50cm x 70cm
Material: Mixed media, mp3-player, spreaker.
TransROBOTA
Kunstprojekt auf Lasztownia im Hafen von Stettin
7th Baltic Biennale of Contemporary Art
National Museum Szczecin (Pl.) 2007
Die Inszenierung des zweiteiligen Werks Utrenia von Penderecki auf der Lasztownia Peninsula markiert die Zeitachse zwischen 1945 und heute. Nach dem Krieg war die Lasztownia Insel ein Industrie-Hafenareal. In der Zukunft soll hier ein Vergnügungsviertel mit Segeljachten und Gastronomie errichtet werden.
Pedarecki schuf UTRENJA zwischen 1969 und 1971. In der gesellschaftlichen Situation Polens der Nachkriegsjahre und der aufblühenden 50er Jahre galt Penderecki als Komponist der Avantgarde. In den szenischen Klangbildern reflektiert sich die ganze Dramatik und Dynamik dieser Zeit. Die Bearbeitung der Themen „Grablegung“ und „Auferstehung“ lassen sich auf der Lasztownia Insel als Aphorismen zur geschichtlichen Situation der im Umbruch befindlichen Insel verstehen, die sich selbst im Zeichen der Umwandlung zwischen Grablegung und Auferstehung befindet.
So bildet dieser „unwirklichen“ Ort unter freiem Himmel an der Tankstation „Stacja Paliw“ eine perfekte Kulisse für die akusmatische Inszenierung von Utrenia. Die Geräusche der Umgebung mischen sich mit der weitläufigen Beschallung des Areals durch acht Außenlautsprecher und verdichten sich in der Wahrnehmung des Hörers zu einer Neuinterpretation. Die Texte werden im alten, bzw. Kirchenslavisch rezitiert. Der fragmentarisch erkennbare Textinhalt wird in Bezug zu der Umgebung der Lasztownia-Insel gestellt.
Zentrum der Inszenierung ist die Tankstelle, sowie die umliegende Freifläche, die bis unter die anliegende Autobahnbrücke, der „Trasa Zamkowa“ reicht. Hier sollen vereinzelt Liegestühle für die Hörer aufgestellt werden. Durch die Aufteilung der Klangereignisse auf acht Kanäle sollen einzelne Passagen, wie Knaben- oder gemischte Chorszenen, Solo- sowie Orchesterparts bestimmten Orten zugeordnet werden. Das Zentrum der Ereignisse ist jedoch das Dach der Tankstation, in der vier Lautsprecher untergebracht werden. Weitere vier Lautsprecher werden um die Tankstelle herum angeordnet, zwei davon unter der Schnellstrasse. In dieser Hörsituation mischen sich die vokalen Klangereignisse mit dem Außengeräusch der Schnellstraße, dem Treiben der ansässigen Firmen und den Kunden der Tankstation. In der Geräuschhaftigkeit, der dynamischen Dichte und Weite lassen sich Entsprechungen zu dem Klanggeflecht der Komposition Pendereckis finden. Der Betrachter kann sich sein eigenes Erleben der Inszenierung gestallten, indem er sich durch das beschallte Areal bewegt, oder sich einen eigenen Hörpunkt in einem Liegestuhl wählt.
Das Oberlicht und der gekachelte Fußboden brachte mir die Assoziation ich würde mich auf dem Grund eines Swimmingpools befinden. Für diesen Ausstellungsraum des Center für Kunst und Skulptur Albert Chanot ließ ich den Raum komplett leer räumen. Die Leiter, die im Büro des Centers an der Bücherwand half in die oberen Regale zu greifen, montierte ich unter die Glasdecke und deckte die Glasquarder der Decke mit blauer Folie ab.
In Kopfhöhe installierte ich 8 Druckkammerlautsprecher, aus denen, von Pausen unterbrochen, verschiedene Unterwassergeräusche erklangen. Durch das Schreiten von Stirnwand zu Stirnwand (wie das Schwimmen der Bahnen) ergibt sich so die vom Betrachter individuell wahrgenommene Klangkonstellation. Die Akustik des Raums tut ihr Übriges den Raum mit den spatanisch auftauchenden Klängen zu füllen.
Material: Eisen, Lautsprecher, Ping-Pong Bälle, Tongenerator 1990
Länge: 10 Min. für die Themenausstellung
Tempo, Tempo! Im Wettlauf mit der Zeit
Kurator: Katrin Petersen
Museum für Kommunikation Berlin
April bis September 2013
Museum für Kommunikation Frankfurt/a.M.
September 2012 bis März 2013
Equipment: toilet bags, autoreverse walkman, loudspeakers, slowly rotating electric motors
Music: swiss folk music in loop, pedestal: tile on wood
Künstlerhaus Sunderweg Dortmund 1992, Art Hall Baden-Baden Baden-Baden 1992, AVE-Festival Arnheim (NL) 1991, Hochschule für Bildende Künste Jahresausstellung Hamburg 1990, Forum junger Kunst Kunsthalle Kiel 1990, Galeria Wschodnia Lodz (Pl.) 1990.
The intention of this work is to point out the ambiguity of the term „culture“. It is derived from the Latin word „cultura“, meaning „care for body and soul“ but is also implying agriculture; the term „colonia“ (16th century) is closely related to „cultura“ and means „estates, settlings“. In the domain of arts, „culture“ generally stands for culture as an intellectual culture. I used the so-called „culture bags“ to refer to the multiple meanings of the term „culture“.
On a platform there are two small pedestals with two electric motors. A green toilet bag („culture bag“) is placed on top of each pedestal. In each bag there is one loudspeaker and one walkman. An endless loop of a fragment of Swiss folk music is recorded on the tapes and can be heard through the loudspeakers. In allegory to the repetitive music, the motors are slowly and steadily turning the bags around their own axle. Since the walkmen are not synchronised, the combination of sounds is determined by the permanently changing phrases.
Forum junger Kunst Kunsthalle Kiel 1990, Galeria Wschodnia Lodz (Pl.) 1990
Transmission from the intervals to relays, which activate sound making devices, releasing sounds from various instruments (static loop).
Eye & Ear Music Gallery + Goethe-Institut Toronto, July 1998, Blättern und Hüpfen KX_Kampnagel, Hamburg 1999, Gallery K & S Berlin, May 26 – July 3 1999, Akademie Schloss Solitude Oh Solitude, Stuttgart 1999, ZeppelinSound Art Festival Barcelona February 13. – 18. 2001, Singuhr – Hörgalerie in Parochial Berlin 2004.
The synaesthetic perception of the visual figurative forms of the object which says: LIGHTS AND SOUNDS BY TILMAN KUENTZEL including the intervals of lightening and the auditive impressions of the rhythms played by instruments creates a complete new meaning which appears to be individual especially as synaesthetic perception is individual.
Klangkunst – A German Sound Deutscher Musikrat 2009 – 2012, ZeppelinSound Art Festival Barcelona 2001, Ort der Langenweile Heinrich-Heine-Haus, Lüneburg 1998, Rooms of Perception – Wahrnehmungsräume Art Hall Baden-Baden 1992, Peserveration & Rose State Gallery Sopot (Pl) 1992, AVE-Festival Arnheim (NL) 1991, Der Gute Ton zum Schönen Bild Kunsthaus Hamburg 1988.
A desk lamp reports its most recent experience. Instead of a light-emitting lampshade there is a sound-emitting loudspeaker. When using the switch, a sound similar to the sound caused by writing can be heard. Instead of a light-emitting lampshade there is a sound-emitting loudspeaker. When using the switch, a sound similar to the sound caused by writing can be heard. In the nearby study there is a lamp on the desk. When switching it on, the lighting conditions stay the same. Instead of it one can hear the scratching of a nib. – The lampshade is a loudspeaker!
Material: Seidenrosen mit Leuchtmittel (Bimetal), elektronische Schaltung, piezoelektrische Elemente, Interface
Galerie 149 Bremerhafen 2010, Rencontres Paris/Berlin Berlin 2001, Audio Art Festival Crakow (Pl) 2001, ZeppelinSound Art Festival Barcelona (Esp), 2001, T-U-B-E Galerie München 2001, Goethe-Institut Budapest (Hu) 2000, 88 – Verein für Kunst & Kultur e.V. Hamburg 2000, Kunstverein Springhornhof Neuenkirchen 1999, Klang-Raum Festival Stuttgart 1999, Frühjahrskurse für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt 1999, Akademie Schloss Solitude Stuttgart 1999, Ernst Museum Budapest 1998, Mercer Union – Center for Contempoary Art Toronto (Ca) 1998.