Alle Beiträge von Tilman Küntzel

Nürnberg

Die Blaue Nacht Nürnberg
LÜSTER – audiovisuelle Rauminszenierung
19. Mai 2013 19h – 1h
Foyer der Nürnberger Akademie
Für die Blaue Nacht verleiht Tilman Küntzel dem Foyer der Nürnberger Akademie den morbiden Charme einer verlassenen Baustelle: 40 Glühlampen machen den Raum zum Aufführungsort eines geheimnisvollen Tanzes aus Licht und Schatten. Als akustisches Pendant dazu werden die kristallinen Klänge der Schaltvorgänge an die im Raum verteilten Lautsprecher geleitet. Die Installation ist ein einziges großes, sich selbst spielendes Instrument. Sehen und Hören verschmelzen hier zu einer einzigen synästhetischen Wahrnehmung.

Die Blaue Nacht Nürnberg

Für die Blaue Nacht verleiht Tilman Küntzel dem Foyer der Nürnberger Akademie den morbiden Charme einer verlassenen Baustelle: 40 Glühlampen machen den Raum zum Aufführungsort eines geheimnisvollen Tanzes aus Licht und Schatten. Als akustisches Pendant dazu werden die kristallinen Klänge der Schaltvorgänge an die im Raum verteilten Lautsprecher geleitet. Die Installation ist ein einziges großes, sich selbst spielendes Instrument. Sehen und Hören verschmelzen hier zu einer einzigen synästhetischen Wahrnehmung.

19. Mai 2013 19h – 1h
Foyer der Nürnberger Akademie

Bochum

USAP > Urban Solar Audio Plant „Do More With Less – 12-channel audio works“
AUSKULTARE – 12-channel version
C60 Collaboratorium Bochum, Konrad-Adenauer-Platz
17. – 20. Mai 2013

USAP > Urban Solar Audio Plant

mit Textpassagen aus einer Lehrkassete zur Auskultation des Herzens.
Sound Engeneer: Michal Dudek

Do More With Less
12-channel audio works.
USAP steht für Urban Solar Audio Plant und ist ein WLAN-gesteuertes Surround Sound System für den Öffentlichen Raum. USAP ermöglicht hochqualitativen Multikanalton für eine Vielzahl von Anwendungen. Das System ist mobil und nutzt Solarenergie Speicher. Die Soft- und Hardware für USAP wird stetig weiterentwickelt.
Wir stehen in permanenter Kooperationen mit Forschungsinstituten, Klangkünstlern, Musikern und anderen Akteuren der Darstellenden Künste. Daher sehen wir diese Arbeit als interdisziplinären Brückenschlag von der Wissenschaft zur Kunst
Wir reisen mit unserem mobilen, multikanaligen Lautsprecherpark europaweit
und verwandeln wechselnde Plätze direkt vor Ort in grossflächige Hör-Parks.

C60 COLLABORATORIUM, Bochum, Konrad-Adenauer-Platz
17th – 20th May 2013, 20:00
Contemporary Art Ruhr (C.A.R.) Media Art Fair
Friday, 31st May 2013, Saturday, 1st June,
Traumzeit festival in Duisburgat Landschaftspark Nord,
Saturday, 22nd June & Sunday, 23rd June 2013
Electroacoustic Juke Joint
festival of electronic music and art, Delta State University, Cleveland, USA
November 12 – 14, 2009

Festival Hörraum:Atmosphären

Das Ausgangsmaterial von Neophonie besteht aus Aufnahmen kontrollierte Fehlschaltungen von Leuchtstoffröhren aus meiner audiovisuellen Installation „Neophone Rauminszenierung“, die ich seit 2003 in verschiedenen Anordnungen gezeigt habe. Bis zu 200% verlangsamt werden die Schwingungen elektrischen Impulse der Zündvorgänge hörbar. Die akustischen Aufnahmen im Raum machen den Nachhall sowie leichte Rückkopplungen im Raum hörbar und bilden durch die Verlangsamung das sphärische Schweben. Komponiert habe ich den Verlauf der zufällig auftretenden Störgeräusche durch das Einfügen von Geräuschen der Insekten wie Zikaden und Heuschrecken, die, meist durch mechanisches Reiben, ähnliche Impulsfrequenzen aufweisen. Der künstliche Raum füllt sich so mit organisch-perkussiven Ereignissen aus Klangräumen der Natur.

In einem gemeinsam vom ZKM | Institut für Musik und Akustik und der Akademie der Künste durchgeführten internationalen Kompositionswettbewerb wurden Künstlerinnen und Künstler aufgerufen, Atmosphäre darstellende akusmatische Kompositionen oder Miniaturen einzusenden. Dabei konnte es sich um Field-Recordings, synthetische, konkrete, aber auch städtische Klänge handeln. Die Vorgaben ließen den Künstlerinnen und Künstlern einen großen Freiraum, um ihre Vorstellungen zu diesem Thema zu artikulieren.

ZKM Wettbewerbsstücke
Aus insgesamt 61 internationalen Einsendungen wurden zehn Werke mit einem Preis prämiert (Stücke Nr. 1-10) und elf weitere (Stücke Nr. 11-21) zur Präsentation im Hörraum ausgewählt, die in einem zweistündigen Loop dauerhaft während der Ausstellung in Berlin laufen. Alle ausgewählten Stücke werden zu einem späteren Zeitpunkt auch in einer Veranstaltung am ZKM | Karlsruhe dem Publikum zu Gehör gebracht werden.
Im Rahmen von Kultur:Stadt
Ausstellung 15. März – 26. Mai 2013
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin
Studio Foyer der Akademie der Künste Berlin
8. – 19. Mai 2013

Lauchheim

Partiturenausstellung / ständige Einrichtung in drei Gästezimmern der Musikschulakademie Kulturzentrum Schloß Kapfenburg, Stiftung Internationale Musikschulakademie
Vernissage am 12. Februar 2013
Harbour Symphony
Komposition für sechs Schiffshörner
Uraufführung im Rahmen des St. John’s Sound Symposium 1998 im Hafen von
St. John’s, Neufundland, Kanada auf dort ankernden Schiffen.
Länge: 6,07 min., 1998
Studie für Geräuscherzeuger
Komposition realisiert unter Verwendung selbsgebauter Gräuscherzeuger
gespielt vom Komponisten.
Länge: 5.54 min., 1983
Studie in drei Teilen
für Flöte, Cello, Klavier, zwei Percussionisten und Sprecher
Länge: 12 min., 1985
Uraufführung „Hochschule für Bildende Künste“ Hamburg 1985

Partiturenausstellung / ständige Einrichtung

Gezeigt werden in drei Gästezimmern der Musikschulakademie:

Harbour Symphony
Komposition für sechs Schiffshörner
Uraufführung im Rahmen des St. John’s Sound Symposium 1998 im Hafen von
St. John’s, Neufundland, Kanada auf dort ankernden Schiffen.
Länge: 6,07 min., 1998

Studie für Geräuscherzeuger
Komposition realisiert unter Verwendung selbsgebauter Gräuscherzeuger
gespielt vom Komponisten. Aufgenommen im Multiplay-Verfahren mit einer
Uher-Royal-de-Lux Bandmaschine.
Länge: 5.54 min., 1983

Studie in drei Teilen
für Flöte, Cello, Klavier, zwei Percussionisten und Sprecher
Länge: 12 min., 1985
Uraufführung „Hochschule für Bildende Künste“ Hamburg 1985
Klavier: Dorothea Grießbach
Cello: Susanne Backa
Flöte: Sabine Bergk
Percussion: Elke Gron
Geräuscherzeuger, Stimme: Tilman Küntzel
Aufnahme: K.P. Brehmer

Frankfurt* a.M. | Berlin | Dortmund

Themenausstellung „Tempo Tempo! Im Wettlauf mit der Zeit“
Museum für Kommunikation Frankfurt a.M. + Berlin
Kuratiert von Katrin Petersen
UND AB DIE POST
3-Kanal Videoarbeit aus Archivalien des Museums – alte Post-Werbefilme
Auftragswerk
Frankfurt: 27. September 2012 – 24. Februar 2013
Berlin: 12. April – 1. September 2013
Dortmund
: DASA Arbeitswelt Ausstellung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 16. Juni bis 28. September 2014