Alle Beiträge von Tilman Küntzel

Donaueschingen

Donaueschinger Musiktage Sonderprogramm „Audioguide“
NUMBER NINE
Kompositionsauftrag des Südwestfunks
Sprecher: Chiyoko Szlavnics (Englisch) und Holger Güthersberger (Mundart)
19. – 21. September 2007
Mit Michael Flade, Thomas Körner, Miki Yui, Harald Muenz, Martin Schüttler, Roswitha von den Driesch+Jens-Uwe Dyffort, Achim Bornhöft, Lara Stanz, Tilman Küntzel.
Kuratiert von Stefan Fricke

Klangraum Flensburg Museumsberg Flensburg

2. September – 11. November 2007
Kurator: Dr. Axel Feuß
Künstler: Nicolas Baginsky, Ulrich Eller, Ferdinand Försch, Hauke Harder, Jutta Kelm, Katja Kölle, Tilman Küntzel, Gordon Monahan, Andreas Oldörp, Peter F. Piening, Christof Schläger, Martin Schöne, Jan-Peter E.R. Sonntag, Carl Vetter, Gudrun Wassermann, Ute Wassermann, Heiko Wommelsdorf
Lüster
Heinrich-Sauermann-Haus /Rokoko-Raum
Sechs Videoarbeiten
Kabinett im Hans-Christiansen-Haus

Flensburg

Gruppenausstellung „Klangraum Flensburg“
Museumsberg Flensburg
LÜSTER
Heinrich-Sauermann-Haus /Rokoko-Raum
Screening – 6  Videoarbeiten
BODYGUARD
WASSERTRÄGER
COMPOSITION FOR COW BELLS – PERFORMED BY COWS
COMPOSITION FOR WATER, 1988
NEOPHONIE, 2001
Kabinett im Hans-Christiansen-Haus
2. September – 11. November 2007
Mit Nicolas Baginsky, Ulrich Eller, Ferdinand Försch, Hauke Harder, Jutta Kelm, Katja Kölle, Tilman Küntzel, Gordon Monahan, Andreas Oldörp, Peter F. Piening, Christof Schläger, Martin Schöne, Jan-Peter E.R. Sonntag, Carl Vetter, Gudrun Wassermann, Ute Wassermann, Heiko Wommelsdorf.
Kuratiert von Axel Feuß

7th Baltic Biennale of Contemporary Art National Museum in Szczecin

TransROBOTA
Kunstprojekt auf „Lasztownia“ im Hafen von Stettin
4.08. – 9.09.2007, Stettin
Artists: Kuba Bakowski, Heman Chong/ Saim Demircan, Roland Fuhrmann, Eva Hertzsch/Adam Page, Laura Horelli, Tilman Küntzel, Maciej Kurak, Agnes Meyer-Brandis, Ulrike Mohr, Oliver Ressler, Otmar Sattel, Roland Fuhrmann, Anne Peschken/Marek Pisarsky, Julita Wojcik
Curator: Urban Art / Marlena Chybowska

Gastdozentur an der Universität der Künste Berlin

Präsentation „Rundgang“
Universität der Künste Harenbergstr 33 Raum 202
19. – 22. Juli 2007

Michal Dudek Raumstimmen
Klanginstallation mit Aufnahmen leerer Räume und Flure sowie Echtzeitaufnahmen der Eingangshalle der UdK Hardenbergstr. 33. Durch Anhebung des Volumes mikrophonierter leerer Räume generiert sich ein Resonanzklang des Gebäudes. Die Dynamik variiert je nach Tageszeit und entsprechenden Aktivitäten im und vor dem Gebäude.
Dirk Sorge 12BitMusik.exe
Die Arbeit ist ein Computerprogramm, das in Echtzeit berechnet wird und endlos läuft.Zu sehen sind 12 senkrechte Streifen, die jeweils entweder schwarz oder weiß sein können.Es ergeben sich insgesamt 2 hoch 12 also 4096 Kombinationen von schwarzen und weißen Streifen.Jeder Streifen steht dabei für einen Ton, der Tonleiter. Ist der Streifen weiß, wird der Ton gespielt, ist er schwarz wird der Ton nicht gespielt. Jede Kombination der Streifen steht also für einen bestimmten Akkord. Mit Pausen von 0,14 Sekunden werden alle Kombinationen der logischen Reihe nach durchgespielt.
Caspar Meyhöfer Video Vibes
Eine Videoinstallation, bei der das Bild durch verschiedene Modalitäten der Stimme beeinflusst wird. Die Videokamera, welche direkt auf der Membran des Lautsprechers befestigt ist, reagiert auf die Lautäußerungen des Protagonisten und bildet so eine direkte Analogie vom auditiven zum visuellen Ereignis.
Fritz Bornstück / Markus Stein Mein Freund ist eine Leuchte
Mein Freund ist eine Leuchte
er leuchtet an dem Bauch
Man kann ihn sonst nicht sehen
Doch von hinten leuchtets auch
Und wenn wir uns jetzt drehen
Von hinten und vorne auch
Ja, Wir sind eine Leuchte
Und Freunde sind wir auch
Elisophie Eulenburg und Daniel Chluba strombruch
Konzert. Sounds aus tranformiertem elektro Spielzeug und Haushaltsgeräten.Musik ziwschen Spielothekmelodien beats und vielfältigem Rauschen.
arcode-soda
Konzert: (dance-trash-jazz/hausmusik)
Losung „vorm Ausruhen erstmal Pause machen“
– Fritz Bornstück (klinkenkabel/voc)
– Markus E. Stein (fx/voc)
– Andreas Nachtmann (drums)
– Jan Derieux (perc/french-voc)
– (concierge_weetr (spezial))

Neophonie U8/U5

Künstlerische Intervention U-Bahn Berlin Alexanderplatz Bahngleis der U8 zur U5.
Durch eine bewusst herbeigeführte Fehlschaltung wird ein unregelmäßiges Flackern der Leuchtstoffröhren generiert. Der dadurch entstehende unregelmäßige Lichtrhythmus spiegelt sich an der gekachelten Wand wieder. Die durch die Fehlschaltungen entstehenden Schaltgeräusche werden von 16 Mikrophonkapseln abgenommen und durch 16 keine Verstärkerelemente und 16 Druckkammerlautsprecher hörbar gemacht. Die Lautsprecher werden den einzelnen Leuchtkästen zugeordnet und an der Decke zwischen Leuchtkasten und Wand angebracht. Sie werden mit der Schallöffnung gegen die Wand ausgerichtet.

Neuronale Netzstruktur

Wie in einem organischen System schießt Licht durch die Dendriten in dessen Folge die Neuronenhügel in unregelmäßigen Abständen kurz hell aufleuchten. Von der Bahntrasse sichtbar erscheint das Gebäude so als organisches System (think tank)
und weist auf die ausgewiesene Forschungsarbeit des Instituts hin. Zugleich wird die Starre des Gebäudes durch die dynamische Struktur des simulierten Neuronennetzes kontrastiert.

Die Netzstruktur soll aus Epoxydharzschalen mit glatter weißer, bzw. gelblicher Oberflächenfarbe gestaltet werden und sich an der Form – wie in diesem Entwurf sichtbar – ausrichten.
Die Elemente können bequem an die bestehende Stahlkonstruktion angebracht werden. Die Lichtsysteme werden von innen in die Epoxydschalen angebracht und leuchten durch das Material hindurch. Die Oberfläche ist hier für milchig weiß, fast durchsichtig gestaltet.

Als Leuchtmittel sind leistungsstarke weiße LEDs angedacht, die in den Neuronenhügeln zu Clustern und in den Dendriten als Diodenbänder angeordnet sind. Das Lichtsystem ist computergesteuert. Die Lichtbewegungen sollen spärlich aber drastisch ausfallen.
Dem Lauflicht eines oder mehrrerer Diodenbänder folgt stets das Aufleuchten eines Neuronen hügels.
Technische Realisierung in Zusammenarbeit mit N-Solab Berlin.

Allgemeiner Konsumverein e.V. Braunschweig

5. – 28. Mai 2007
Tilman Küntzel versteht den Eintritt in den Ausstellungsraum des Allgemeinen Konsumvereins als den erwartungsvollen Eintritt in ein – möglicherweise – geheimnisvolles Atrium der Kunst. Die damit verbundene Erregung und Schärfung der Wahrnehmung wird er durch eine Raum-Licht-Klang-Inszenierung intensivieren: Künstlicher Nebel wird die visuelle Wahrnehmung reduzieren und gleichzeitig die akustische Wahrnehmung auf die vorhandenen Klangereignisse schärfen.
Der vielfach mit Preisen ausgezeichnete Berliner Klangkünstler wird uns mit „Artrium“ im Allgemeinen Konsumverein eine ungewohnte, spannende und synästhetische Wahrnehmungserfahrung ermöglichen.“
Anne Müller von den Hagen, Kuratorin