Alle Beiträge von Tilman Küntzel

Seismophonie

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl Sept. 2002 – Okt. 2003
Preisträgerprojekt Deutscher Klangkunst-Preis 2002

SEISMOPHONIE generiert in Echtzeit Klänge durch die seismographischen Bewegungen des Untergrundes. Die vier Eckpfeiler des Faltwerks ruhen auf Lagern, die im Keller des Sitzungstrakts begehbar sind. Durch Ölpumpen werden hier Schwankungen des Bodens ausgeglichen. Ein Aggregat reagiert automatisch und justiert ca. alle zehn Minuten den Druck in den Pumpen nach. Durch Sensoren werden die Werte der Bodenschwankungen registriert, in Frequenzen umgewandelt und als Seismophonische Soundscape in Echtzeit hörbar gemacht. Aus den darin enthaltenen  Daten habe ich Diagramme erstellt, die die Bewegungen visualisieren, um deutlich zu machen, wie ein Klang durch die hier vorherrschenden Bodenschwankungen modifiziert wird. Die Soundscape ist durch vier Lautsprecher im Inneren des Faltwerks, im Durchgang am Treppenaufgang, hörbar.
Diese Klänge an diesem Ort zeugen von der Geschichte des Ortes als Kohle-Abbaugebiet. Diese spezifische Situation hatte erst zu der extravaganten Architektur geführt, die hier in den sechziger Jahren mit erheblichen Zuschüssen der Förderbetriebe erschaffen wurde.
SEISMOPHONIE generiert eine algorithmische Komposition in Echtzeit durch folgende Parameter:
4 x Luftdruck aus den Schläuchen der Ölpumpenkontrollmechanismen, registriert durch Sensoren und übersetzt in Midi-Daten durch ein Interface
4 x Kontaktmikrophonaufnahmen von den Bewegungen der Ölpumpen
2 x Kontaktmikrophonaufnahmen des Aggregats.
Die Daten der Sensoren werden durch ein Interface in Midi-Daten umgesetzt und einem Klangmodulator zugeführt. Eine weitere Software fungiert als Controller, mit dem die Klangstrukturen und Verläufe vorprogrammiert werden. Die Aufnahmen der Kontaktmikrophone werden ebenfalls über dieses Programm verwaltet und mit den Daten und Werten der Sensoren zusammengefügt bzw. in die Klangmodulation mit einbezogen.

Sleep Capsule

Sonambiente
Akademie der Künste am Pariser Platz
Berlin 2006

This prototype links the aesthetic of designer Joe Colombo’s living module with the Japanese sleep capsule, an established component of that country’s sleep culture. Japan’s capsule hotels offer these compartments, whose luxuriously appointed interiors leave nothing to be desired, by the hour or overnight. And office buildings have entire floors set aside for sleep capsules where employees can take a break.
SleepCapsule.de will produce your unique living module, bringing a monumental designer object to your private loft. Companies that want to present an object of prestige in their buildings‘ lobbies and/or set up quiet areas for their own employees also are potential SleepCapsule.de clients.
SleepCapsule.de offers a wide range of technical built-ins.
Customers can individually select the interior features as they are:
– air conditioning
– interior lighting with dimmer
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– library capacity
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– and many more.

Units für Stare zum Lehren von Tonfolgen

Bundes Gartenschau Koblenz 2011 Rhododendronhain am Kurfürstlichen Schloss, Aix – Arcadia zur Zukunftsfähigkeit von Kulturlandschaften Temporäre Gärten© in Aachen im Rahmen der EuRegionale in der Soers Aachen 2008, Botanischer Garten Berlin-Dahlem
2. Versuchsanordnung 2005, Berlin-Wedding 1. Versuchsanordnung 2004

Die Installation Units für Stare zum Lehren von Tonfolgen ist ein konzeptionelles Projek und pseudowissenschaftliche Versuchanordnungt. Sie besteht aus fünf Elementen, die optisch an Nistkästen erinnern und wie diese über eine Sitzstange verfügen. Setzt sich ein Vogel darauf, löst er damit eine Klangfolge aus, die von einem Lichtspiel aus verschiedenfarbenen LEDs begleitet wird. Die Funktionsweise und der Einsatz dieser Elemente ist an Erkenntnisse der Bioakustik angelehnt, in der das Hören, Imitieren und Rezitieren von Klängen der Umwelt bei Singvögeln erforscht wird. Worauf ich in meiner Beobachtung verzichte, sind die kontrollierten Bedingungen, durch die eine solche Versuchsanordnung zu wissenschaftlich relevanten Ergebnissen führen könnte. Die Installation stellt ein Angebot an die wild lebenden Vögel dar, ihr Gesangsrepertoire zu bereichern.

Die Mimesis, die Nachahmung der Natur, ist für die Künste die Inspirationsquelle par exellence und das seit Urzeiten. In der Klangökologie wird die Wahrnehmung des urbanen akustischen Umfeldes entdeckt und nach ästhetischen Gesichtspunkten bewertet. In diesem Sinne ist diese Installation auch ein klangökologisches Projekt. Mir geht es jedoch um mehr als um das Hinhören im Sinne einer „Behübschung der Welt“ oder eines „ameublements“ im Park. Dazu übersteigt der Gesang des Stars, der in einer Gesangsphrase eine Vielfalt von Bausteinen einbindet, die nicht länger als eine halbe Sekunde lang sind und sich vornehmlich in der Einleitungsphase befinden, die Trägheit unserer auditiven Wahrnehmung. Vielmehr fasziniert mich hierbei der „organisch transformative“ Prozess des Vermittelns von mimetischen Gesangsbausteinen an die nächste Generation, die individuell gestaltete Strophenbildung mit eindeutigem Formenaufbau incl. Variablen, sowie die kognitive Steuerung des Vortrags, der, ermöglicht durch eine Doppelmembrane, zweistimmig rezitiert wird. Letztendlich geht es um musikalische Komposition, und hier eröffnen sich Fragestellungen der Wahrnehmung, Kreativität, Individualität und Ästhetik. Für den Singvogel ist die Gesangs- und Improvisationskunst eine arterhaltende Notwendigkeit, aus der heraus er seinen Strophenaufbau gestaltet, der den Regeln musikalischer Komposition alle Ehre macht. Durch die Fähigkeit der Imitation von Klängen und Geräuschen seiner Umwelt betreibt er Mimesis im umgekehrten Sinne.

Mit dem Projekt „Units für Stare, zum Lehren von Tonfolgen“ biete ich dem Star weitere Lautfiguren an, die er als Motive in seine individuellen Gesangsphrasen einbauen kann. Freilich würde der Star auch ohne mein Zutun genügend Gesangsbausteine finden, jedoch würden ich und andere Rezipienten nicht so genau auf den Gesang achten, wenn nicht die Suche nach einem Eigenanteil in den Lautäußerungen die Aufmerksamkeit fördern würde.

Lightning Blue

Lichtakustische Inszenierung zwischen dem Wasserkraftwerk an der Ruhr und der Fließrinne und Brunnen an der Sparkasse in Fröndenberg an der Ruhr.
Ein Projekt im Rahmen von Hellweg – ein Lichtweg der Region Hellweg (Kurator: Matthias Wagner K) vertreten durch die Kommunen Bergkamen, Fröndenberg, Kamen und Lippstadt, gefördert vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW.
Planung & Bauleitung: Ing. – Büro Hagen, Menden, Schachtbauwerk: Fa. Wastrohr, Münster, Tiefbauarbeiten: Fa. EVS, Menden, Glasarbeiten: Fa. Heuer & Garre, Dortmund, Medientechnik: Fa. et-medientechnik, Unna, Brunnenabdeckung: Fa. Klostermann, Bestwig, Elektroarbeiten: Fa. Stier, Fröndenberg, Leitungsarbeiten: Stadtwerke, Fröndenberg, Videoüberwachung: Fa. Hormann, Menden

Im Jahr 2003 lobte die Stadt Fröndenberg einen Wettbewerb aus. Für das Wasserkraftwerk an der Ruhr sollte eine künstlerische Lichtinszenierung und für den Weg zwischen dem Wasserkraftwerk und der Innenstadt von Fröndenberg eine lichtakustische Skulptur entwickelt werden. Von den eingegangenen Entwürfen wählte die Jury einstimmig den Projektvorschlag von Tilman Küntzel aus, obgleich sich der Künstler entgegen der Ausschreibung lediglich für einen Standort entschieden hatte. Die von Küntzel realisierte Lichtskulptur führte zur Umgesataltung des Brunnens vor der Sparkasse. Dieser wurde mit einem von einer Glasscheibe abgedeckten und im Auslauf des Brunnens versenkten Zylinder versehen. Darin befinden sich mehrere Lautsprecher und ein Videoprojektor, der am Fröndenberger Wasserkraftwerk aufgenommene „Wasser-Bilder“ auf die Unterseite der Glasplatte projiziert und über Lautsprecher die Fließgeräusche wiedergibt.

Matthias Wagner K
Text aus dem Katalog, 143 Seiten, 31 Künstler, 10 Städte, erschienen 2014
hellweg_kat

Celesta Solaris

Kuhrpark Lüneburg 2000, Oper Air Museum Hitzacker 1999, Oper Air Museum, Kikeberg Rosengarten 1998, Sculpture Park of the City of Wolfsburg Wolfsburg, September 1997

 

Die Klangskulptur Celesta Solaris besteht aus einem aufrechtstehendem, schwarzer Quader aus Blech (3 x 1,30 x 0,40m). In der Vorderseite ist ein Klappsitz eingearbeitet. Im abgeflachten Deckel befinden sich unter einer Glasscheibe Solarmodule, die im Inneren befindliche Solarmotoren antreiben. Hier sind auch die verschiedene Klangerzeuger installiert, die je nach Lichtintensität in variierender Dynamik von um die Achsen der Motoren befestigten Fäden angeschlagen werden. Die Klangerzeuger bestehen aus unterschiedlichen Metallen verschiedener Stärken wie Silber, Messing und Blech, die Ihren Körperklang direkt durch die Blechwand übertragen. Der Quader bildet den Resonanzkörper dieser Klangressourcen. Zudem werden auch akustische Klänge durch Felltrommeln, freihängende Zimbeln und Joghurtbecher und Dosen erzeugt. Die Materialien sind so gewählt, daß sie im Zuammenklang ein bewußt gestaltetes und aufeinander abgestimmtes Klangereignis ergeben. Wird der Sitz hinuntergeklappt, wird der Kontakt zwischen Modulen und Motoren hergestellt. Der Betrachter kann nun platznehmen und dem ostinaten, sich je nach Sonnenintensität verändernden Vibrationen und Klängen, hingeben.

Maßnahmen zur Instandhaltung des Klangkörpers Fan

Sonambiente | Akademie der Künste Pariser Platz, Berlin 2006

Part I
Die Blutdruck-Messstation
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Video: http://youtu.be/rdiW2AwxRKY

Part II
Der Defribilator
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Ein Defibrillator ist ein Gerät zur Behandlung von Herzinfarktpatienten und dient der Reanimation bei Herzflimmern und Herzstillstand. Dieses Gerät ist für den öffentlichen Raum konstruiert und durch leichte Handhabung mit Sprachsteuerung im Notfall von jedermann zu bedienen.
Durch die hohe Emotionalität, mit der ein Fußballfan einem Spiel folgt, führen Freude- und Leidensmomente bei einem Torschuss leicht zu Herzinfarkten. Nach einem Schlaganfall vermindert jede untätige Minute die Überlebenschance um 10%. Nach 5 Min. treten bereits die ersten irreparablen Hirnschäden ein. Mitarbeiter der Universitätsklinik Utrecht untersuchten die Todesraten vom 22. Juni 1996, dem Tag an dem die Niederlande im Viertelfinale aus der Europameisterschaft ausschieden. An diesem Tag starben in dem Land 41 Männer im Alter von über 45 Jahren an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Diese Zahl lag um 14 (entsprechend 50%) über der, die normalerweise zu erwarten war. Zum Vergleich nahmen die Forscher die fünf Tage vor und die fünf Tage nach dem Spiel her, dabei kamen sie auf einen Durchschnitt von 27,2 Todesfällen. In der entsprechenden Altersgruppe der Frauen gab es am Tag des Spiels keine auffälligen Abweichungen.
In Anbetracht dessen, dass die Akademie der Künste während der WM 2006 im Zentrum des Geschehens liegt, ist es gelungen, dieses Haus von der Notwendigkeit der Anschaffung eines solchen Gerätes zu überzeugen. Es steht hier nunmehr rund um die Uhr für den Einsatz im Ernstfall zur Verfügung.
Video: http://youtu.be/qBf0dOaftHc

Part III
Die Schlafröhre
Akademie der Künste, Berlin Pariser Platz 2006
This prototype links the aesthetic of designer Joe Colombo’s living module with the Japanese sleep capsule, an established component of that country’s sleep culture. Japan’s capsule hotels offer these compartments, whose luxuriously appointed interiors leave nothing to be desired, by the hour or overnight. And office buildings have entire floors set aside for sleep capsules where employees can take a break.
SleepCapsule.de will produce your unique living module, bringing a monumental designer object to your private loft. Companies that want to present an object of prestige in their buildings’ lobbies and/or set up quiet areas for their own employees also are potential SleepCapsule.de clients.
SleepCapsule.de offers a wide range of technical built-ins.
Customers can individually select the interior features as they are:
– air conditioning
– interior lighting with dimmer
– solarium lighting
– 5.1 surround sound system
– TV, DVD and computer monitor on folding screen
– connections for 250 volt, Internet, cable and satellite
– audiovisual meditation programme
– kinetic massage device
– minibar
– library capacity
– two-way intercom
– and many more.
Video: https://youtu.be/7yOTMpbrKQY

 

Sonic Knot

Lichtsteuerung generiert Klänge.
Material: Acrylclas, Polyester, Holz, elektronische Lichtsteuerung (Fake-TV), LEDs, Lichtsensoren, Tongeneratoren, Verstärker, piezoelektrische Transducer.

Thema des Objektes ist das Zusammenwirken von auditiver und visueller Wahrnehmung. Technische Mechanismen generieren Lichtimpulse und Intervalle die sogleich in Klangereignisse umgesetzt werden. Sie steuern den Verlauf des Akustischen und sind so Generator für Komposition. Als Objekte sollen diese Arbeiten mehr als Versuchsanordnungen und mehr als Demonstration von Effekten und Ideen sein. Vielmehr soll die sinnliche Wahrnehmung im Vordergrund stehen und das Werk in seiner ganzen Komplexität ästhetisch er fahrbar sein.

Sonic Windsocks

Sound Symposium IX
Signal Hill
St. John’s, Newfoundland, Canada July 1998

 

DIE KLINGENDEN WINDSÄCKE
Signal Hill, St. John`s, Neufundland, Kanada, Juli 1998
1995 hörte ich von der Tänzerin Suzanne Miller aus Montreal (Kanada) von einem Klangkunst Festival in St. John`s, einem kleinen aber nicht unbedeutenden Ort auf der Halbinsel Avalon Neufundlands. St. John´s ist die Hauptstadt Neufundlands und zentriert daher auch die kulturellen Schätze dieser Felsenregion im atlantischen Ozean, so auch das „Sound Symposium“, das im Jahre 2000 zum 10. Mal stattfinden wird. Da ich mir eine stürmische Felsenküste vorstellte, die St. John`s umgeben mag, bewarb ich mich zur Teilnahme an dem Festival mit einer Außeninstallation: „Die klingenden Windsäcke“. Damit wollte ich die Windstärken, an denen es dort nicht mangeln dürfte, in akustische Ereignisse übertragen. Da es möglichst einfach zu realisieren sein sollte, verwendete ich Eierschneider, die im Windkanal der Windsäcke die Rolle von Windharfen einnehmen sollten. Die Vibration der feinen Saiten sollte mit einem Kontaktmikrophon abgenommen und über eine Verstärkeranlage hörbar gemacht werden. Der Festivalleitung gefiel diese Idee und schlug mir dafür den denkbar geeignetsten Ort vor: „Signal Hill“, hoch über der natürlichen, wie durchs Gestein geschnittenen Hafeneinfahrt, von wo schon im Mittelalter mit Fahnen Signale über gesichtete Schiffe abgegeben wurde. Verschiedene Fahnen bezeichnet verschiedene Güter, die von den Schiffen mitgeführt wurden. Dadurch konnten unten im Ort, bei Einlaufen der Schiffe, rechtzeitig alle nötigen Vorbereitungen getroffen werden.
Vielleicht war auch Guiglielmo Marconi dieses Namens wegen auf diesen Ort aufmerksam geworden. Wahrscheinlicher jedoch ist, daß sich der junge Physiker diesen Punkt auf der Landkarte markiert hatte, da es der östlichste Kanadas ist. Sein ehrgeiziges Ziel war es nämlich, Funksignale von England über den Ozean zu schicken. Als erstem Menschen gelang ihm dies dann auch im Dezember 1901.
Signal Hill ist auch der Ort, an dem der vermeintliche Entdecker, der Seefahrer John Carbot, mit dem „Tarbot Tower“ geehrt wird. Dieser deklarierte im Jahre 1497, am Tage des Heiligen St. John, im Auftrage der britischen Krone im Hafen von St. John`s Kanada als britische Kolonie.

„I wanted to transfer the intensity of wind – that should not lack there – into acoustic incidents with it. As it should be as easy to realize as possible, I used egg-slicers that should ‘take the role’ of a ‘wind harp’ in the wind canal of the windsocks. The vibration of the fine strings should be caught with a contact microphone and made audible through an amplifier. The festival suggested the most suitable place for it: „Signal Hill“. Signal Hill owes its name to the towering position high above the natural harbour entrance that seems to be cut through the rocks; even in the Middle Ages flags gave signal when ships had been sighted.

Different flags marked different goods that had been carried by the ships. Through this, all necessary preparations for the ships entering the harbour could be made in good time. Maybe this name was the reason that the place caught Guiseppe Marconi’s attention. But it is morelikely that the young physicist marked this point on the map because it is the easternmost point of Canada. His ambitious aim was to send radio signals from England across the ocean. He was the first person to manage this in December 1901.

Signal Hill is also the place that honours the supposed discoverer of Canada1 – the seafarer John Carbot – with the „Carbot Tower“. In the year …. he declared Canada a British colony on behalf of the British Crown in St. John’s harbour.“

Sonic Bone

Lichtsteuerung generiert Klänge.
Material: Acrylclas, Holz, elektronische Lichtsteuerung (Fake-TV), LEDs, Lichtsensoren, Tongeneratoren, Verstärker, piezoelektrische Transducer.

Ein sogenanntes „Fake-TV“ generieren dynamisch Lichtimpulse, Intervalle und Leuchtintensitäten die durch Tongeneratoren in Klangereignisse umgesetzt werden. Das Fake-TV, erdacht um das leuchten eines eingeschalteten Fernsehapparats zu simulieren, bestimmt den Verlauf des Akustischen und ist so Generator für die Komposition.