Cave Music

28 min., 2012

Permanente Klanginstallation in der Ausstellung Zeichen – Bücher – Netze: Von der Keilschrift zum Binärcode des Deutschen Buch und Schriftmuseums Leipzig in der Deutschen Nationalbliothek Leipzig.

AiR – time to breathe

10,26 min. 2008

Realisiert als 8-Kanal Komposition für die Tonspur in einem öffentlichen Durchgang des MuseumsQuartier Wien.
Mit diesem Nachgesang auf die Turbulenzen der EURO2008 bezieht sich Tilman Küntzel auf die Architektur des Gebäudes, das ursprünglich als Hofstallung errichtet wurde. Die Auswahl der Komposition AIR aus der Orchestersuite Nr. 3 D-dur von Johann Sebastian Bach ist als Hommage an das Stipendiatenprogramm AiR (Artist in Residence) des quartier21 im MuseumsQuartier Wien gedacht und der Organisatorin Elisabeth Hajek gewidmet, die, stets atemlos, dieses Programm organisiert.
Georg Weckwert, Kurator der Tonspur

Auskultation

18 min., 2008

mit Textpassagen aus einer Lehrkassete zur Auskultation des Herzens.
Sound Engeneer: Michal Dudek

Nummer 9

2 min. 2007

Kompositionsauftrag des Südwestfunks für einen Audioguide der Donaueschinger Musiktage 2007. Konzept und Curator: Stefan Fricke.
Sprecher: Chiyoko Szlavnics (Englisch) und Holger Güthersberger (Mundart). Sound engineer: Michal Dudek

Neophonie

4.41 Min., 2007

Das Ausgangsmaterial von NEOPHONIE besteht aus Aufnahmen kontrollierte Fehlschaltungen von Leuchtstoffröhren aus meiner audiovisuellen Installation „Neophone Rauminszenierung“, die ich seit 2003 in verschiedenen Anordnungen gezeigt habe. Bis zu 200% verlangsamt werden die Schwingungen elektrischen Impulse der Zündvorgänge hörbar. Die akustischen Aufnahmen im Raum machen den Nachhall sowie leichte Rückkopplungen im Raum hörbar und bilden durch die Verlangsamung das sphärische Schweben. Komponiert habe ich den Verlauf der zufällig auftretenden Störgeräusche durch das Einfügen von Geräuschen der Insekten wie Zikaden und Heuschrecken, die, meist durch mechanisches Reiben, ähnliche Impulsfrequenzen aufweisen. Der künstliche Raum füllt sich so mit organisch-perkussiven Ereignissen aus Klangräumen der Natur.

Simple harmonic motion

4.33 min 2002

Tribute to John Cages piece “4.33 min.”. It discribes the rotation of the earth during the 4.33 min. of silence messured by the foucaultic pendulum. The end of 4.33 min. is maked by a falling block.

Harbour Symphony

6.07 min., 1998

Uraufführung im Hafen von St. John’s auf dort ankernden Schiffen im Rahmen des Festivals Sound Symposium IX

Filigran Transformation

3.38 min., 1998

The material consist of the sound of 3 piezo-electrical transducers, generated by a light object Christmas Star (aleatoric intervals). Ca. 130 phrases generated by this object are used. Transformations of the sounds are made with the plugin of PEAC: SFX-machine, the arrangement is made in CUBASE.

Ich zweifel, also bin ich

13,55 min., 1995

für Chor in sechs Gruppen, Tenor und Bariton Solo und Orgel.
auf 21 Zitaten von René Descartes. Einstudiert vom Bach Chor – Lüneburg: Leitung Deborah Coombe. Eine Auftragskomposition zum Anlass des Jubiläums der Orgel der Kreuzkirche Lüneburg 1995. In verschiedenen Formen wird der Text interpretiert, untermalt, kontrastiert und stilisiert. Der Klang wandert bisweilen kreisförmig durch die Chorgruppen und um die 350 Sitzplätze herum.

Für Kinder

11min., 1998

The end of vinyl.

Lomotors Rede

11.30 min., 1987

auf einem Text eines Stammesmitglieds der Hamar, Süd Äthopien.
Studioversion produziert 1991.
Gitta Stelow: Bassklarinette, Dorothea Grießbach: Klavier.

Dé´jà vu

3.40 min., 1987

Realisiert für eine Schallfolie als Beilage zu dem Katalog Kunstproben, Ausstellung im Foyer der BATIK-Hamburg 1987.

Komplementär verschobenes Familienquintett

3.15 min., 1983

für Papier, Cello, Flötenkopf, Rasseln, Ratsche, Percussion und Stimme.
Vater: Cello und Stimme, Mutter: Rassel, Stimme, Schwester: Flöte, Flötenkopf, Klanghölzer, Stimme, Klatschen, Bruder: Zeitung reißen und knüllen, Sack Nüsse, Stimme, klatschen, icke: Percussion (Töpfe, Eimer, Bleche), Stimme.